Über 200 Personen, davon 50 mit einer körperlichen Beeinträchtigung, nahmen am 1. SnowDream Madrisa Event teil.

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Am Sonntag, 26. Januar 2020 fand in Klosters der erste SnowDream Madrisa Event statt. 50 Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung aus der ganzen Schweiz folgten der Einladung, gemeinsam mit ihren Familien einen unbeschwerten Tag in den Bergen zu erleben und sich nach Herzenslust im Schnee auszutoben.

Insgesamt tummelten sich so über 200 Personen bei guten Verhältnissen auf der Madrisa und genossen die einmalige Gelegenheit, zusammen verschiedene Spiel- und Sportgeräte auszuprobieren.
Der SnowDream Madrisa Event wurde von Maria Walliser (Präsidentin und Botschafterin der Stiftung Folsäure) und Thomas Erne (Geschäftsführer der Stiftung Cerebral) initiiert. Die beiden hatten die Idee, Menschen mit einer Cerebralparese oder Spina bifida den Schneesport näherzubringen. Im Vordergrund stand dabei ganz klar, ihnen und ihren Familien auf spielerische Art und Weise einen unvergesslichen Traumtag im Schnee zu schenken – halt einen SnowDream. Unterstützung erhielten die beiden von der Stiftung Madrisa mit Herz, die mithalf, aus der Idee Wirklichkeit werden zu lassen – der SnowDream  Madrisa Event war geboren!

Damit sich auch Menschen im Rollstuhl frei im Schnee und Eis bewegen konnten, erhielten Sie von der Allianz Suisse gleich zu Beginn des SnowDream Events bei der Bergstation der Madrisa Bergbahnen sogenannte Wheelblades. Ausgerüstet mit diesen kleinen Skis vorne an den Rollstuhlrädern ging es dann an die Bewältigung des vielseitigen Plauschparcours. Die Familien konnten Dualskis/Monobob ausprobieren und gemeinsam mit erfahrenen Skilehrern über die Piste flitzen, mit dem Sitzschlitten beim Büchsenschiessen ihre Treffsicherheit beweisen oder auf dem Schneemobil (Skidoo) eine rasante Runde drehen.
Die Stimmung auf der Madrisa war ausgelassen und entspannt, die vielen angereisten Familien genossen den SnowDream Madrisa Event und die vielen verschiedenen Möglichkeiten sichtlich. Gerade für Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung ist es sonst oftmals kaum möglich, sich im Schnee zu bewegen oder gar selber Ski zu fahren. 

Über 30 Freiwillige engagierten sich an diesem Sonntag für den SnowDream Event und sorgten so dafür, dass sich die Familien rundumwohlfühlen konnten und diesen Tag wohl noch lange in guter Erinnerung behalten werden. Die Organisatoren ziehen eine sehr positive Bilanz. Maria Walliser und Thomas Erne: «Wir wussten nicht, was uns am SnowDream Madrisa Event genau erwarten würde. Umso schöner ist es, dass wir so vielen Menschen mit einer Beeinträchtigung eine solche Freude machen durften. Der SnowDream Madrisa Event hat uns vor allem eines gemacht – Lust auf mehr!»

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